Fritzi Eichhorn Fritzi wurde am 22. Juli 1981 als ältere der beiden Zwillinge in Berlin geboren. Schon in frühen Jahren war Fritzi ihre Bestimmung klar, bereits mit zarten vier Jahren ließ sie sich und ihrer Umgebung keinerlei Zweifel aufkommen: „Ich werde Schauspielerin!“ – keine Widerrede erwünscht! Schon bald sollten den Worten Taten folgen. Im Alter von fünf Jahren stand sie in der DEFA-Produktion „Felix und der Wolf“ das erste Mal vor der Kamera. Dies tat sie so überzeugend, das weitere Engagements nicht lange auf sich warten ließen und es folgten weitere feste (zum Teil Haupt-) Rollen in Fernsehserien. So spielte sie u. a. in der Fernsehserie „Die Gespenster von Flatterfels“ als Blumenfee Violetta, die Franziska in „Sprechstunde bei Dr. Frankenstein“ oder – über mehrere Jahre hinweg – die Rolle des Familiennesthäkchens Patty Sanwaldt in der Erfolgsserie „Alle meine Töchter“. Absolutes Highlight und Grundlage Ihrer Popularität war jedoch 1993 der damalige Kino-Hit „Charlie & Louise – das doppelte Lottchen“ unter der Regie von Joseph Vilsmaier – noch heute ein Klassiker des neuen deutschen Jugendfilms. Bis zu Ihrem 16. Lebensjahr war ihre Schwester Floriane treue Weggefährtin von Fritzi, denn entweder stand sie mit ihr – wie beim „doppelten Lottchen“ - gemeinsam vor der Kamera oder Fritzi und Floriane teilten sich, dank Ihrer naturgegeben Ähnlichkeit, aufgrund der damaligen Jugendschutz-Gesetzgebung ihre Rollen. Nach ihrem 16. Geburtstag stellte sich Fritzi, auch durch den kurzzeitigen Rückzug ihrer Schwester aus der Schauspielerei, auf eigene Beine. Erster Schritt in die schauspielerische Eigenständigkeit war, dass die Rolle der Patty Sanwaldt in den letzten zwei Staffeln von „Alle meine Töchter“ nun ausschließlich von Fritzi gespielt wurde. Zudem konnte man Fritzi nun in zahlreichen Episodenrollen im TV sehen, so zum Beispiel in „Der Landarzt“ oder „Unser Charly“. Im Jahre 2002 folgte die knapp ein Jahr dauernde Rolle der Lernschwester Christina in der TV-Serie „Für alle Fälle Stefanie“. Neben ihren TV-Auftritten bildete sich Fritzi durch Gesangs- und Schauspiel-Unterricht kontinuierlich weiter. Im Jahre 2001 nahm sie an einem Hollywood-Acting-Workshop in Los Angeles teil, ein Jahr später an einem darauf aufbauenden Schauspielkurs bei dem bekannten M.K. Lewis in Köln. Seit dieser Zeit liebt sie das Theater und sammelte fortan unter anderem unter der Regie des letzten noch lebenden Brecht-Schülers, Prof. Manfred Wekwerth, zahlreiche Bühnen-Meriten. In letzter Zeit widmet sie sich vermehrt dem Kindertheater, so spielte sie in der Arena Berlin einen Kobold in „Der kleine Muck“ (übrigens seit längerer Zeit wieder einmal gemeinsam mit Ihrer Schwester), in den letzten beiden Jahren die Hauptrolle in dem Tournee-Musical „Frohe Weihnachten kleiner Eisbär“ sowie 2006 auf einer Freilichtbühne in NRW die Ronja Räubertochter im gleichnamigen Theaterstück! Genau wie Floriane kann sie sich ein zukünftiges Engagement mit Ihrer Schwester auch wieder einmal vor der Kamera vorstellen: „Warum nicht? Jede von uns hat ihren eigenen Weg gesucht und dabei festgestellt, dass eben dieser eigene Weg auch ein gemeinsamer sein kann...“ Im Februar diesen Jahres kam es dann auch wieder dazu. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Floriane stand sie für das Kurzfilmprojekt "Marie-Sophie" vor der Filmkamera.
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