Floriane Eichhorn

Floriane Eichhorn wurde am 22. Juli 1981 wenige Minuten nach ihrer Schwester Fritzi in Berlin geboren.

Ihr Traum, genau wie bei Fritzi schon in frühen Jahren erkennbar, die Schule hin und wieder mit dem Filmset zu tauschen, wurde schon im Alter von fünf Jahren Wirklichkeit. Gemeinsam mit Ihrer Schwester wirkte sie bei der DEFA-Produktion „Felix und der Wolf“ mit. Darauf folgten Rollen in vielen weiteren Produktionen, so u. a. in der Fernsehserie „Die Gespenster von Flatterfels“, in „Sprechstunde bei Dr. Frankenstein“ oder – über mehrere Jahre hinweg – die Rolle des Familiennesthäkchens Patty Sanwaldt in der Erfolgsserie „Alle meine Töchter“ – alles Rollen, die sie sich mit ihrer Schwester teilte.

Anders beim Kino-Hit „Charlie & Louise – das doppelte Lottchen“ unter der Regie von Joseph Vilsmaier, hier spielte sie Seite an Seite mit ihrer Zwillingsschwester die weltberühmte Lottchen-Geschichte von Erich Kästner.

Mit 16 Jahren nahm sich Floriane die Freiheit, sich selbst eine Auszeit von der Schauspielerei zu gönnen. Ihre Beweggründe waren damals so einfach wie nachvollziehbar, denn nach all den Jahren als „Kinderstar“ wollte sie ein wenig Abstand gewinnen und das normale Leben einer angehenden Erwachsenen leben – fern der Schauspielerei.

Doch dieser „Ausflug“ in das Leben eines Teenagers war nicht von langer Dauer, schnell merkte sie, dass die Schauspielerin in ihr wieder ins Rampenlicht drängte...

Angebote ließen nicht lange auf sich warten, denn schon bald darauf folgten Auftritte in Episoden u.a. von „St. Angela“, „Alphateam“ oder „Die Wache“.

Neben ihren Engagements lebt Floriane aber auch ihr sportliches Gemüt aus. Sie ist Rettungsschwimmerin, begeisterte Skaterin und sie betreibt mit großer Inbrunst ihre hierzulande noch recht unbekannte Kampfkunst „San Da Kempo“.

Nicht zuletzt daraus entstand ihre große Affinität zu actiongeladenen Rollen.

Dennoch hatte und hat die Schauspielerei für sie Priorität, und auch sie entdeckte, genau wie Fritzi, mit dem Älterwerden das Theater für sich. So spielte sie einige Zeit am Berliner Kriminaltheater, bevor sie, nach längerer Zeit auch mal wieder gemeinsam mit ihrer Schwester, mit „Der kleine Muck“ auf der Bühne der Arena in Berlin stand. Diese erste Berührung mit dem Kindertheater machte Geschmack auf mehr:

So spielte sie z. B. mit bei „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ auf einer großen Burg-Freilichtbühne in der Eifel, in der Hauptrolle des Familien-Musicals "Frohe Weihnachten kleiner Eisbär" und aktuell bei der Jahrestour des Wittener Kinder- und Jugentheaters.

Nach ihrem beruflichen Alleingang kann sich Floriane durchaus vorstellen, bald wieder gemeinsam mit Fritzi vor der Kamera oder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu stehen: „Ich habe herausgefunden, dass ich auch alleine stark sein kann. Dennoch sind Fritzi und ich wie das viel zitierte Ying und Yang! Wir gehören einfach zueinander!“

Im Februar diesen Jahres kam es dann auch wieder dazu. Floriane stand gemeinsam mit ihrer Schwester Fritzi für das Kurzfilmprojekt "Marie- Sophie" vor der Kamera.